Naturschutz

Bau eines Reptilienhügels


ausheben einer Grube


auffüllen mit Steinen


auffüllen mit Sand
 


Reptilienhügel mit Steine aufschichten und die Zwischenräume mit Sand auffüllen


An der Nordseite des Hügels Kleinbleibende Sträucher pflanzen. So entsteht ein abwechslungsreiches Mikroklima.
Südseite Hügel= sonnig Nordseite Hügel= schattig

Der Biber ist ein "Naturschützer"
Durch seine Aktivität kehrt Dynamik in die Bachauen zurück, die überall
natürliche Strukturen entstehen lässt.

Künstliches Winterquartier für Amphibien und Reptilien im Wald.

Durch Anlegen einer ca. 1 Meter tiefen Grube, die mit Totholz
aufgeschüttet wird, werden optimale Winterquartiere für Amphibien und
Reptilien geschaffen.
Durch das Abdecken mit einer Baumstubbe wird das Winterquartier
zusätzlich geschützt.

Grasfroschpaar an Leiteinrichtung

Kellertreppen sind oft unüberwindbare Hindernisse für Amphibien.
Durch Anbringen von Lurchbrettern an den Treppenstufen, kommen sie wieder selber heraus.

Übermäßiger Fischbestand wirkt sich negativ auf die Amphibienpopulationen aus.
Ein großes Problem stellt der aus Nordamerika eingeschleppte Sonnenbarsch dar. ( siehe Bild links )
Im Freizeitgelände Markwasen wird deshalb regelmäßig der Fischbestand vom "AK Lebendiger Neckar" abgefischt.
Der Fraßdruck wäre sonst zu groß auf die Amphibienlarven und würde den Bestand stark beeinträchtigen.

Amphibien wandern in der Laichzeit zu ihren Laichgewässern. Wenn sie
dabei eine Straße überqueren müssen, werden oft viele überfahren. ( siehe Bild links )
Funktionierende Amphibienleiteinrichtungen bringen hier Abhilfe.

Wo keine zwingende Durchfahrt erforderlich ist, sollten Nebenstraßen
während der Amphibienwanderung gesperrt werden. ( siehe Bild rechts )

Katzen lassen das Mausen nicht

Hauskatzen rangieren als Heimtiere in der Beliebtheitsskala ganz oben. Mehr als sieben Millionen leben in Deutschland und längst nicht alle stehen unter der Obhut des Menschen. Nach Schätzung streunen fast zwei Millionen herrenlos umher.
Doch auch die anderen Stubentiger halten sich nicht nur in Wohnungen und Häusern auf, sondern treiben sich vielfach im Freien herum. Wie ihre verwilderten Artgenossen gehen sie auf die Pirsch und erbeuten Vögel, aber auch andere Wildtiere wie größere Insekten, Amphibien, Reptilien und Kleinsäuger.
In Siedlungsbereichen ist die Zahl der Katzen besonders groß. Da es dort, vor allem in den Gärten, meist auch eine hohe Singvogeldichte gibt, ist für diese Beutegreifer der Tisch immer reich gedeckt. Ihre Jagd auf Gartenvögel, Reptilien und Amphibien führt daher regelmäßig zu Verstimmungen zwischen Katzenhaltern, Vogel- und Reptilienfreunden.
Unsere Hauskatze stammt von der ägyptischen Falbkatze ab, einer Wildkatze. Trotz jahrtausendelanger Domestikation ist sie ein Raubtier geblieben und hat viele Eigenschaften ihrer wilden Stammform bewahrt. So lassen Katzen das Mausen nicht, auch wenn sie gut mit Futter versorgt sind und es eigentlich nicht nötig hätten, auf Nahrungssuche zu gehen. Ihrem Jagdinstinkt folgend, durchstreifen sie größere Reviere und fangen vor allem Haus und Feldmäuse.
Aber auch Reptilien gehören zum Beutespektrum. Doch längst nicht alle Opfer werden gefressen. Das Anpirschen und Ergreifen der Beute dient neben dem Nahrungserwerb auch dem Ausleben des Spieltriebs und bei Jungkatzen dem Einüben des Jagdverhaltens. Also was tun sprach Zeus, um unsere heißgeliebten Reptilien zu schützen vor den kleinen Raubkatzen. Sehr umstritten aber wirkungsvoll, das Halsband für die Katze mit Glöckchen! Die Katze kann sich nicht mehr unbemerkt Anpirschen! Jetzt werden viele Katzenliebhaber aufschreien, das nervige gebimel und die empfindlichen Ohren. Aber mal ehrlich, so laut sind die mini Glöckchen nicht! Und das ständig monotone klingeln wird schnell vergessen und überhört. Das beste daran, die Glöckchen sind bereits an jedem Katzenhalsband dran, aus Tierschutzgründen. Und man brauch auch keine Angst haben das die Katze sich damit erhängt, die in Zoofachgeschäfte wie dem Futterhaus Reutlingen/Mössingen, sind ausnahmslos Sicherheits-Halsbänder. Bei denen ein Gummizug eingenäht ist um wieder raus zu schlüpfen, oder der Verschluss öffnet sich bei leichtem zug. Ein schräg gekipptes Fenster ist gefährlicher!
Gestalten Sie Ihren Garten naturnah. Stauden, Sträucher und Bäume bieten den Tieren viele Versteckmöglichkeiten. Auf einem kurz geschorenen Rasen stehen Amsel, Drossel, Fink und Star wie auf dem Präsentierteller und laden Katzen geradezu dazu ein, Beute zu machen. In einem Ökogarten finden natürlich auch andere Wildtiere wie etwa Molche, Frösche, Eidechsen oder Blindschleichen Schutz vor jagenden Katzen.

Quelle NABU und Internet

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