Zauneidechse-Lacerta agilis

Name: Zauneidechse
Lateinischer Name: Lacerta agilis
Klasse: Reptilien
Größe: 12 – 25cm (inkl. Schwanz)
Alter: 4 – 10 Jahre
Aussehen: farblich variables Erscheinungsbild (gräulich, bräunlich, grünlich, rötlich)
Geschlechtsdimorphismus: Ja
Ernährungstyp: insektivor (Insektenfresser)
Nahrung: Ameisen, Grillen, Käfer, Insektenlarven
Verbreitung: Mitteleuropa, Osteuropa, Vorderasien
ursprüngliche Herkunft: unbekannt
Schlaf-Wach-Rhythmus: tagaktiv
Lebensraum: bevorzugt trockene und warme Lebensräume
natürliche Feinde: Fuchs, Greifvögel, Igel, Marder, Rabe
Geschlechtsreife: etwa ab dem zweiten bzw. dritten Lebensjahr
Paarungszeit: Mai – Juni
Gelegegröße: 10 – 15 Eier

Waldeidechse- Zootoca vivipara

Die Waldeidechse (Zootoca vivipara, Syn.: Lacerta vivipara), auch Bergeidechse oder Mooreidechse genannt, gehört zur Klasse der Reptilien und zur Familie der Echten Eidechsen (Lacertidae).
Die Waldeidechse hat eine Gesamtlänge von maximal 18 Zentimetern. Davon entfallen bis zu sechs, bei den Weibchen bis zu sieben Zentimeter auf Kopf und Rumpf. Der kräftige Schwanz erreicht das 1,25- bis zweifache der Kopf-Rumpf-Länge (Maximalwert bei Männchen). Die Art ist schlank, kurzbeinig und weist einen, im Vergleich beispielsweise zur Zauneidechse, kleinen, ziemlich abgeflachten Kopf auf – bei den Weibchen noch mehr als bei den Männchen. Das sogenannte Halsband ist stark gezähnt und die im Querverlauf nur 25 bis 37 Rückenschuppen sind sehr rau und gewöhnlich gekielt.
Das eurasische Verbreitungsgebiet der Waldeidechse ist extrem groß und reicht von Nordwest-Spanien und Irland im Westen bis nach Ostsibirien.

Als Lebensraum werden Moore, Heiden, Grasfluren, aufgelassene Steinbrüche und Sandgruben, Dünen sowie Waldflächen und -ränder im Flach-, Hügel-, Moor- und Bergland besiedelt.

Waldeidechsen ernähren sich von Spinnen, Hundertfüßern, Heuschrecken, Ameisen, Fliegen, Pflanzenläusen und Zikaden. Die genaue Nahrungszusammensetzung variiert je nach Jahreszeit und örtlichem Angebot. Kleinere Beutetiere werden, nachdem sie durch Gehör und Sicht geortet wurden, mit den Kiefern gepackt und im Ganzen verschluckt, größere werden gekaut und die harte Chitinhülle anschließend wieder ausgespuckt.